Mobilität
seit 1900

Die Firma Weller kann auf eine Historie von über 123 Jahren zurückblicken. Ansicht aus 2023.

Weller Fahrzeuge für Autos, Fahrräder, E-Bikes, Mofas und Motorräder

Unsere Firmen-Geschichte beruht auf einer über 100-jährigen Tradition. Wir lieben Fahrzeuge und die damit verbundene Mobilität.

Unser Team ist mit erfahrenen und qualifizierten Mitarbeitern aufgestellt. Wir verfügen über Spezialisten rund ums Auto, Motorrad, Fahrrad und E-Bike.

Helene und Wilhelm Weller

Die Firma Weller in Weyerbusch hat eine lange Tradition. Mit dem Jahr 1900 begann Wilhelm Weller sein Schmiede–Handwerk und sorgte damit für Mobilität am Standort. Seit 1948 begann Ernst Weller mit der Eröffnung einer Tankstelle ein neues Kapitel. Zu diesem Zeitpunkt wurden hier unter dem Namen Weller Zweiräder repariert und verkauft. Sukzessiv kamen mit dem steigenden Wohlstand auch Autos, z.B. die Automarken: Borgward, Loyd & Skoda, später auch Opel hinzu. Bei den Zweirädern waren es u.a. die Marken Herkules, Kreidler, Kettler, Piaggio, Sachs, Schauff, Simson, Zündapp. Seit 1948 vertreten wir damit durchgehend verschiedene Zweiradhersteller! Im Fahrradbereich vertreten wir die Marken: Bafang: Ebike Service, Bosch: Ebike-Service, Brennabor, Excelsior, Feldmeier, Ideal, Levit, Kayza, Shimano: Ebike-Service, Qayron. Im Roller- & LKR-Bereich vertreten wir seit 1986 die Marke: Piaggio mit Ihren Tochtermarken: Aprilia und Vespa. 2017 folgte die NEU aufgelegte Marke Zündapp. Im Bezug auf Autos sind wir seit 1998 markenunabhängig. Bei und mit uns finden Sie daher seit Firmengründung fast alles vom Neuwagen, EU-Reimporte, Zweiräder oder Gebrauchtwagen. Mit unserer hauseigenen Werkstatt und unseren geschulten Mitarbeitern können wir die dazu notwendigen Reparaturen aller Art unkompliziert & schnell durchführen. 

Unser Streben, unseren Kunden einen ausgezeichneten Service zu bieten und Fahrzeuge sind unsere Leidenschaft.

 

Pauline und Ernst Weller

Zündapp-Partner seit 1929

1955
1962
1993
2002
2023
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- Die Chronik -
Der Firma Weller
in Weyerbusch

Die mit ******** gekennzeichneten Passagen dienen allein dem angeregten Interesse des Lesers bei der Einsicht der sonst sehr “trockenen” Datenbank. 

Es war einmal…………..

ein kleiner Dorfschmied zu Beginn unseres Jahrhunderts, der sich hier in Weyerbusch eine Existenz gründete. Dazu übernahm er die schon bestehende Schmiede in der heutigen Herchener Straße 2. Dies geschah im April 1900. 

Mit der Heirat im Jahr 1904 stellte er die damals gewohnte Familienordnung her. Aus der Ehe wurden vier Kinder geboren, die Schwester Helene, die drei Brüder Eugen, Wilhelm und Ernst. Der Arbeitsbereich eines Schmiedes in alter Zeit erstreckte sich auf vielfältige Aufgaben. Dazu gehörten vor allem die Instandsetzung der landwirtschaftlichen Geräte, der Hufbeschlag, der Wasserpumpenbau und nicht zuletzt der Bau von hölzernen Acker- und Wirtschaftswagen.

Für diese Arbeit wurden die vom Stellmacher angelieferten Baugruppen vom Schmied komplettiert und verbaut (Anfertigung und Montage der Eisenreifen, Achsen und- Halterungen sowie der Bremsanlage). Alle Arbeiten wurden mit der üblichen Technik des

“im Feuer (Esse) bearbeiteten und verschweißten Eisens” bewältigt. Die Anzahl der entstehenden Schnörkel und Zierösen ließ dem Zeitgeschmack entsprechend nichts zu wünschen übrig. Solche Fahrzeuge mussten gleichzeitig mit einer heute nicht angenommenen Präzision, vor allem in der Einstellung der Achsgeometrie, hergestellt werden. Begriffe wie Spur- und Kopf-gang waren schon absolut geläufig. Kenner, vor allem die Älteren, behaupten noch jetzt, einen solchen Wagen an seinem Laufgeräusch erkennen zu können. Der Wagenbau war eine Spezialität des Schmiedes Wilhelm Weller.

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Bestätigtem Bericht zufolge musste der junge Schmiedemeister mindestens einmal von seiner Mutter, der Wellers Karoline, nach mehrmaligem Weckruf unter Zuhilfenahme eines Hartholzstabes nach allzu kurzer Nachtruhe aus dem Bett katapultiert werden, da die Kunden schon “vür der Düür stonnen”

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Neben der praktischen Schmiedearbeit unterhielt er mit seiner Frau Helene den selbstverständlichen Tante Emma Eisenladen,  in dem all die Gebrauchsgegenstände und Ersatzteile aus Metall für Haus und Hof angeboten wurden. Dazu gehörte auch der Handel mit Landmaschinen. 

Im Jahr 1913 verkaufte Wilhelm Weller sein erstes Herkules-Zweirad nach Hilkhausen. 

“Weihnacht in Paris….???” 

Seit Mitte der 20er Jahre führte er eine Esso-Tankstelle am heutigen Wilhelm-Stöber-Platz. 1962 gewann er einen Fachwettbewerb in Altenkirchen mit einem von ihm gebauten Ackerwagen. 

1929 wurde das erste Zündapp-Motorrad nach Weyerbusch geliefert. 1930 ließ sich der Schmied in die Handwerksrolle eintragen, einer neuen Vorschrift entsprechend. Die Söhne Eugen und Wilhelm gingen in der Schmiede zur Hand. Eugen beschäftigte sich mit der Reparatur der Fahrräder, Wilhelm erlernte das Schmiedehandwerk.

Der jüngste, Ernst, wurde KFZ-Mechaniker, war nicht so an sein Heimatdorf gebunden. Er arbeitete nach seiner Lehre in verschiedenen Orten der kleinen “großen” Welt, bis er im Jahr 1938 zu Daimler-Benz in Stuttgart stieß. Dort arbeitete er im Kundendienstbereich. Neben seiner beruflichen Aufgabe konnte er 1939 die Meisterprüfung ablegen. Danach erging es ihm wie fast allen: Er tauschte die Farbe seiner Kleidung in das wieder überflüssige Feldgrau. Gleichwohl blieb er auch hier seinem Beruf des KFZ-Meisters als Fahrer und “Technischer Angestellter” im Bereich der Kettenfahrzeuge treu. Im Jahr 1942 heiratete Ernst Weller seine bessere Hälfte Paula Weller, geb. Lindlein, aus Rettersen.

Noch in der Ohnmacht der Stunde Null erkannte Ernst Weller die Notwendigkeit des “Handels und Wandels”. Nach den “Sommerferien” unter amerikanischer Obhut begann er im Sommer 1945 sein Geschäft. Er baute, organisierte und arbeitete, verkaufte, tauschte und kaufte. Ein zusammengestrickter, auf Vollgummirädern laufender Kleinlaster als Holzvergaser leistete dabei außergewöhnliche Dienste.

Die Kunst des Geschäftes bestand wohl darin, dass sehr große Gefälle von Angebot und Nachfrage der einzelnen Besatzungszonen als Basis für Tauschgeschäfte zu nutzen. (Ackerwalzen aus Siegen gegen Zement aus Neuwied)

So konnte das unmögliche möglich gemacht werden, im Jahr 1948 wurde das durch Bomben zerstörte elterliche Wohnhaus vollständig erneuert. (Zement aus Neuwied) Die Schmiede war ebenfalls wieder hergerichtet worden und ging an den Bruder Wilhelm. Im gleichen Jahr ließ Ernst Weller seine “Fahrzeughandlung und Reparatur” in die Handwerksrolle eintragen. 

Das Fahrzeughaus Weller fand seinen zweiten Ursprung. 

Tankstelle und Zweiradvertretungen, z.B. Zündapp, Herkules wurden vom Vater übernommen. In dieser “Dollen Zeit” verkaufte er einfach alles, das sich transportieren ließ: Eisenwaren, Öfen, Waschmaschinen, vor allem aber Fahrräder und Motorräder. Seiner forsche Art, ein unermüdlicher Fleiß und nicht zuletzt das auch durch die feldgraue Zeit gestärkte Mundwerk waren hier sehr hilfreich.

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So mancher Ex-Lehrling kann ein “Lied davon singen”, wenn er mitunter “ohne Schutz in fürchterlichen verbalen Sturmböen stand”. Der “Alte” ist bei solchem Anlass ein überzeugter Verfechter des “direkten und einfachen Wortes”. Wer ihn kennt, findet bisweilen sogar einen gewissen Spaß daran und erkennt nicht selten, dass in der Sache selbst der Nagel auf den Kopf getroffen wird.

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Im Dezember 1948 verkaufte er die erste Nachkriegs-Zündapp vom Typ DB 200 nach Weyerbusch. Dies war eine von noch so vielen Maschinen, die der deutsche Konsummarkt der folgenden Jahre regelrecht verschlang. Hier folgten die Zweiradmarken Triumph, Herkules, Mars und NSU. 1954 erhielt die Firma Ernst Weller die Urkunde zum 25-jährigen Bestand der Zündapp-Vertretung.

In den Jahren 1952 und 1957 wurden die Söhne Ernst-Wilhelm und Max geboren. Ernst-Wilhelm wurde Musiker, war somit für “nix richtijes” zu gebrauchen. 1956 wurde Ernst Weller Vertragshändler der Lloyd-PKW-Gruppe in Bremen, die zu Borgward gehörte. Der Bedarf an Automobilen der kleinen Klasse stieg in dieser Zeit sehr stark. Das Zweiradgeschäft ließ entsprechend nach. 

Lloyd-Wagen der Firma Weller waren im gesamten Westerwald bekannt. Die im Betrieb mitarbeitende Ehefrau Paula kommt trotz scheinbaren Hintergrunddaseins die zentrale Rolle im Erhalt der Familie und Firma zu.

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Sie musste sogar den ihr verhassten Führerschein nachmachen, als einmal die “Fahrerlaubnisse knapp wurden”. 

Mitte der fünfziger Jahre wurde ein neues Werkstattgebäude (heutiges Teilelager) errichtet. Einen Ausstellungspavillon am Wilhelm-Stöber-Platz kam dazu. Mit der Schwunghaften Belebung durch die Lloyd-Vertretung mußte der Betrieb zu Beginn der 60er Jahre nochmals erweitert werden. Die heutige Werkstatt wurde gebaut.

Mit dem Jahr 1960 verschwand die gesamte Borgward-Gruppe durch Konkurs von der automobilen Bildfläche, die Wegbereiter vieler technischer Neuerungen. Das Ersatzteilgeschäft lief bei dem riesigen deutschen Fuhrpark an Borgward-Fahrzeugen sogar bis in die 80er Jahre. 

Dennoch sollte eine neue Marke her. Erste Versuche mit den Automobilen von Skoda und NSU waren zu dieser Zeit nicht zufriedenstellend. Schließlich wurde in 1961 ein Händlervertrag mit der Adam Opel AG geschlossen. 

Zu Anfang der siebziger Jahre entschloss sich Ernst Weller im Zeichen der wirtschaftlichen Sättigung, den erfolgreichen Händlervertrag zu Opel als B-Händler fortzuführen. Das Zweiradgeschäft wurde ständig, wenn auch auf Sparflamme, weitergeführt.

1982 verstarb nach wiederholt schwerer Erkrankung die Ehefrau Paula, die Seele des Geschäftes. Dieser Schlag des Schicksals war sowohl familiär als auch geschäftlich schwer zu verkraften. Der jüngere Sohn Max stieg nach Abschluss seiner Ausbildung in das elterliche Geschäft ein. Dessen Schwerpunkt lag in der Wiederbelebung des Werkstattgeschäftes und dem Ausbau der Ausstattung. Seinem Interesse folgend, wurde in der Folgezeit das Zweiradgeschäft stärker gefördert. 1984 wurde Max Weller in die Handwerksrolle aufgenommen. Durch die unglücklichen Eigentumsverhältnisse der betrieblichen Immobilien ließ sich neben der Erhaltungsarbeit kein Fortschritt erzielen. Dazu kam der über 10 Jahre anhaltende Planungsgang zur Erneuerung der Ortsdurchfahrt Weyerbusch, der das Firmengrundstück unmittelbar betraf.

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Zu einer “flüssigen, geschäftlichen Besprechung” von Vater und Sohn kam etwas zu früh die besorgte Freundin des Alten Herren, mit den Worten: “Ihr Welleren sid verdammt dem Alkohol jenickich”. Die durchaus selbstkritische, ungeteilte Zustimmung der beiden Männer raubte der lieben Frau jedes Argument, sie ging unverrichteter Dinge.

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Nach Klärung der Verhältnisse konnte schon während der Straßenbaumaßnahme in den Jahren 1995 und 1996das Haus Wilhelm-Stöber-Platz 2 und auch der Schmiedentrakt renoviert werden. Diese Arbeiten sind noch nicht gänzlich abgeschlossen. Der B-Händler-Status lief im gleichen Jahr aus. Die Tankstelle im Rahmen der Straßenbaumaßnahmen aufgelöst.

Der jetzige Eigentümer Max Weller ist 41 Jahre alt. Seine Ehefrau Gabriele ist 39 Jahre. Die Kinder Daniela, Kamilla, David, jeweils 19,14,13, gehen noch zur Schule. Als die jungen Leut’ seinerzeit über oder mit ihrer ältesten Tochter “gestolpert” waren, kam auf die zerknirschte Frage des Vaters in spe: was denn nun werden solle, die lapidare Antwort des “Alten”: “Wird mit anjebunnen!”

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Die Wellers verkaufen vor allem PKW-NEU- und Gebrauchtwagen, hier verstärkt Halbjahres- und Jahreswagen. Meist sind es Fahrzeuge der Marken Opel, Volkswagen und Ford gefragt, während durch internationale Verknüpfung auch Wagen fast aller Hersteller zu konkurrenzfähigen Preisen lieferbar sind.  Im Servicebereich setzt die Firma auf eine sehr gut ausgebildete Werkstattcrew, die aus dem mitarbeitenden Meister und zwei Gesellen besteht. Dazu kommen noch drei Auszubildende im KFZ-PKW-Bereich. Das Arbeitsfeld der Werkstatt umfasst alle Arten der Instandsetzung, vom Fahrwerk über die Karosserie bis zum Triebstrang.

Dabei werden auch die handwerklich anspruchsvollen Arbeiten der Unfallinstandsetzung, Heizung-Klimaanlage, modernes Elektronik-Management vollzogen. Die Instandsetzung eines Steinschlages im Lack- oder Schiebenbereich oder der Planschliff einer Dichtfläche gehören ebenfalls zum Repertoire der Monteure.

Im kaufmännischen Bereich ist die Ehefrau Gabriele als Leiterin der Verwaltung und Buchhaltung tätig (das eigentliche Oberhaupt). Hier werden ebenfalls drei Auszubildende ihren Abschluss als Bürokauffrau/mann vorbereitet.

Die Berufsausbildung hat in der Firma Weller schon immer, also auch zu Großvaters Zeiten, einen hohen Stellenwert innegehabt. Besonderen Spaß bereitet dabei natürlich ein guter oder sehr guter Abschluss, dem zu Prüfenden, aber auch dem Ausbildungsbetrieb. Das Werkstattpersonal wurde ausschließlich im eigenen Betrieb ausgebildet.

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In unvorsichtiger Weise ließ sich ein junger Monteur den Fuß durch die herabfahrende Bühne einklemmen. Durch den nebenan stehenden TÜV-Beamten verunsichert, (der TÜV kam erst kurze Zeit in unser Haus) nahm er sein Missgeschick lieber in Kauf, als es lauthals kund zu tun. Nur ein gepresstes Zischen “Mein Fuuuuß” machte schließlich auf diesen außerordentlichen Zustand aufmerksam, so daß er befreit werden konnte. 

Eben derselbe Mann konnte sich auch nicht mit unserem Betriebshund Cilly einigen, wer denn nun den Holzklotz zur Sicherung gegen das Wegrollen eines Unfallfahrzeuges sein Eigen nennen durfte. Ein zerstörtes Hallentor war die Unmittelbare Folge.

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Im Zubehör- und Ersatzteilverkauf finden sich sowohl Hersteller-Originale als auch Erstausrüster-Qualitäten für die verschiedenen Fabrikate.

Im Bereich des optischen und technischen Tunings können wertvolle Tipps abgerufen werden. Der aus steuerlichen und umweltrelevanten Gründen anstehenden Umrüstung, auch schon betagter Fahrzeuge, auf ein geregeltes Katalysatorsystem stehen oft nur die aufklärenden Maßnahmen im Weg. 

Kommen sie – Fragen kostet nichts! 

Der Zweiradbereich wird im wesentlichen durch die Rollerpalette der Firma Piaggio/Vespa abgedeckt. Hier bleibt fast kein Rollerwunsch offen. Auch das nötige Zubehör für den Rollermobilisten ist in der Regel direkt abrufbar. Die Reparatur der bei uns gekauften Zweiräder ist das selbstverständliche Soll und Muß.

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Ein sich verselbstständigendes Problem stellen die Betriebs- und Fortbildungsreisen der Firma Weller dar. Sowohl der französische Passant, auf dem Brückengeländer sitzend, muß ob der nicht ernst zu nehmenden Wortattacken um sein “Dasitzensein bangen”, als auch die technischen Daten bestimmter Hightech-Fahrzeuge können sich während der Pilgerfahrt zu den KFZ-Heiligen Messen (IAA) ändern. Zwar wurde hier nicht die Masse als solche, jedoch die Länge über alles maßgeblich manipuliert. Es darf ein Fall von Zeitverschiebung nicht unerwähnt bleiben, der nachhaltig das Erinnerungsvermögen eines seriösen jungen Mannes erschüttert. Die fehlenden “Zeitbrocken” wurden im Sand vergraben. 

Weitere Enthüllungen wird vorgebeugt. Schließlich haben wir alle den “Eid des Ottos und Diesels” abgelegt.

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Dem geneigten Leser sei gesagt, daß eventuelle Ahnungen oder Bezüge zu Personen außerhalb der Familie Weller auf reinem Zufall beruhen müssen. (Zu)viel Geschichte für 50 + 48 Jahre – oder? 

Auszug des Arbeitsplanes-Firma Ernst Weller und Protokoll zur Verarbeitung der Unfalleinsatzübung der Freiwilligen Feuerwehr Weyerbusch.

Aufgabe und Ziel dieses Vorhabens war der Zusammenstoß zweier PKWs unter möglichst realen Bedingungen eines Verkehrsunfalles. Die Untersuchung fand am 25.09.1998, ca. 18 Uhr statt. Als Ort der “Gegenüberstellung” bot sich der Wirtschaftsweg “Om Baans” oberhalb der Gemeinde Weyerbusch an, da hier ein ungestörter Verlauf des Testes erwartet werden konnte. Die beiden zu verunfallenden Fahrzeuge sollten einer fest vorprogrammierten Testreihe unterzogen werden. Als Gäste und Helfer wurden begrüßt:

■ Eine TLF-Besatzung der Wehr zur Brandsicherung und gleichzeitigen Videodokumentation.

■ Der Vertreter der Elektromaschinenbauer – Eitorf / Sieg, als technischer Berater nebst Gemahlin,   

     Schwiegertochter und Enkel.

■ Die Mitarbeiter der Familie Weller, Werkstatttechnik und Verwaltung als ausführende Personen.

■ Eine Gruppe dem technischen Fortschritt offener Anwohner des Ortes

■ Die Delegation der “Rotwein-Horden” aus den Nebentälern nördlich von Usingen 

Da sich durch diese stattliche Zahl der Zuschauer ein gewisses “Öffentliches Interesse” einstellte, wurde kurzerhand der Prüfablauf zur Steigerung der “Volkeslust” abgeändert.

Durch äußerst geschicktes Einrichten des Spurverlaufes beider Fahrzeuge konnte der schon vorberechnete Zusammenstoß sicher vermieden werden. Dies wurde in mehreren Prüfabläufen verdeutlicht. Das spektakuläre Ausfallen der fernbedienten Fahrzeuge in Richtung einiger allzu unvorsichtig abgestellter Zuschauerwagen steigerte gleichermaßen die Spannung aller Anwesenden. Die anschließende “Handbremsung” eines Technikers fand dabei große Beachtung. Die versteckt geänderten Koordinaten der Ursprungsposition erweckten äußerlich den Eindruck der Zufälligkeit im Abdriften der Wagen. Als Höhepunkt galt das “Wiederanspringen” eines schon abstell-auslaufenden Fahrzeuges durch “Geisteshand”. Dies geschah in geradezu atemberaubender Plötzlichkeit. Das Fahrzeug konnte ungefährdet einige Einzäunungen passieren, wurde virtuos in den Zustand des freien Fluges versetzt, nahm sogar zerstörungsfrei eine Zaunbarriere. Damit nicht genug, erreichte der Wagen sein Ziel mit der zu treffenden Breite von 0,3 mtr inmitten eines Ackers mit verblüffender Leichtigkeit und dies, obwohl nur die Spitze des Zielpunktes in der Entfernung von etwa 1000 mtr erkennbar war. Der gewollt, äußerst sanfte Anstoß erfolgte zentral im Bereich des Vorderwagens mit einer Abweichung von +/- 30 mm zur Symmetrieachse des PKWs. 

Eine solche Leistung erinnert direkt an schweizerische Bogenschützen- und Uhrmacherfähigkeiten. 

Nach erfolgreicher Bergung konnte der eigentliche Zusammenstoß produziert werden. Die anschließende Auswertung bestätigte den vollen Erfolg des Testes. Ein beeindruckendes Beispiel von technischer und menschlicher Kooperation. Weiter so? In jedem Fall Schwein gehabt!!! 

Der Initiator tritt energisch anders lautenden Darstellungen, die einen “verzerrenden Eindruck” des Ablaufes unterstellen, entgegen.

 

Weyerbusch, September 1998

 

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